Als Osteopathin beschäftige ich mich jeden Tag mit dem Aufspüren und Lösen von Blockaden im menschlichen Körper. Ganz egal, ob Du mit Schmerzen, Bewegungseinschränkungen oder anderen Beschwerden zu mir kommst: Mein Ziel ist es, die Ursachen zu erkennen und sanft zu behandeln. Lass mich Dir erklären, wie ich Blockaden aufspüre, was damit eigentlich gemeint ist und wie die osteopathische Behandlung hilft, sie aufzulösen.
Was sind Blockaden?
Aus meiner Erfahrung gibt es im Körper verschiedene Arten von Blockaden. Das können Einschränkungen in Muskeln und Gelenken sein, aber auch im Bindegewebe, den Faszien oder sogar in Organen und den dazugehörigen Strukturen. Manchmal zeigen sich Blockaden durch Schmerzen oder verhärtete Bereiche beim Abtasten, manchmal durch eine eingeschränkte Beweglichkeit – etwa, wenn sich der Kopf oder das Becken nicht so frei bewegen lässt, wie es sollte. Ursache solcher Blockaden können Verspannungen durch Stress, Verletzungen, Fehlhaltungen, Narben oder auch nach Infektionen und Krankheiten sein.
Wie spürt die Osteopathie Blockaden auf?
In der osteopathischen Praxis nehme ich mir viel Zeit, mit den Händen den ganzen Körper zu erforschen. Mit einem feinfühligen Tastsinn kann ich Spannungen, Bewegungseinschränkungen und auch Veränderungen im Gewebe wahrnehmen – oft schon in sehr frühen Stadien. Ich betrachte den Körper als ein zusammenhängendes System, in dem alles miteinander verbunden ist. Deshalb untersuche ich nicht nur die schmerzende Stelle, sondern suche auch nach Ursachen und Zusammenhängen an anderen Körperregionen.
Wie löst Osteopathie Blockaden?
Das Lösen von Blockaden geschieht in der Osteopathie durch sanfte, gezielte Handgriffe und spezielle Techniken. Je nach Art der Blockade kann das bedeuten, dass ich mit den Händen sanft Dehne, leichte Druckimpulse gebe oder Bewegungen unterstütze, die dem Körper helfen, sich selbst wieder ins Gleichgewicht zu bringen. In manchen Fällen arbeite ich direkt an einem Gelenk, in anderen eher an den Faszien, dem Bindegewebe oder sogar an den Organen. Wichtig ist dabei immer, die Selbstheilungskräfte des Körpers zu stärken und ihm Impulse zu geben, sich selbst zu regulieren.
Was passiert nach der Behandlung?
Viele Patienten berichten nach der osteopathischen Behandlung, dass sie sich leichter und beweglicher fühlen. Es kann sein, dass kurzfristig eine leichte Müdigkeit oder ein Ziehen auftritt. Das ist ein Zeichen, dass der Körper beginnt, zu arbeiten und sich neu zu organisieren. Die eigentliche Wirkung entfaltet sich oft erst in den Tagen nach der Behandlung, wenn der Körper Zeit hatte, die Veränderungen zu verarbeiten.
Der ganzheitliche Ansatz – mehr als nur Symptomfreiheit
Für mich steht im Vordergrund, nicht nur Symptome zu behandeln, sondern das Gleichgewicht im gesamten Körper wiederherzustellen. Viele Blockaden entstehen über längere Zeit und haben oft komplexe Ursachen. Ziel der osteopathischen Behandlung ist es, Sanftmut, Geduld und Aufmerksamkeit mitzubringen und gemeinsam einen Weg zu finden, wie der Körper wieder frei und entspannt funktionieren kann.
Osteopathie bietet Dir eine ganzheitliche, sanfte Möglichkeit, Blockaden aufzuspüren und nachhaltig zu lösen – damit Du Dich in Deinem Körper wieder wohl und beweglich fühlst.